ANGELIKA BINDER
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Angelika Binder
* 21.Juni 1946 in Hildesheim, Religionskritikerin und Wirtschaftstheoretikerin.

Herkunft

Tochter der berühmten Mary Binder, Schwester von Zero Zoxx (bürgelich: Aurelius Binder). Da die über weite Strecken geheime Beziehung zwischen Mary Binder und Aleister Crowley in den Jahren vor Crowleys Tod erneut aufkeimte und die Geburt von Angelika als auch von Zero in diesen Zeitraum fällt, wird vielfach angenommen, dass sie die Früchte dieser Beziehung sein könnten, was von Mary Binder zwar niemals bestätigt, aber auch nie bestritten wurde.

Ausbildung
Nach einer Ausbildung zur Lohnbuchhalterin bei der Pharmagroßhandlung Clericus, Ziehl und Co. (Anzag AG) und schließlich zur Bankkauffrau widmete sich Angelika Binder unter dem Einfluss immer wiederkehrender Eindrücke und Erinnerungen aus der Zeit ihrer Kindheit einem intensiven Privatstudium mystischer und kabbalistischer Literatur und Kunst, geriet jedoch in den Jahren der Studentenbewegung Ende der 60er Jahre in den Sog des politischen Geschehens in Deutschland und war zeitweilig Gast in der Berliner Kommune 1.

Jahre als Medium
Sie zog sich 1969 mit einer entpolitisierten Künstlergruppe auf die Insel Pag im damaligen Jugoslawien zurück, um ein Tarot-Deck zu entwerfen und für die (im Lauf der Zeit zunehmend psychedelisch orientierte) Gruppe als Medium zu fungieren. Angeblich unterhielt sie dort (was sie jedoch seit je vehement bestritt) eine inzestuöse Liebesbeziehung zu ihrem Bruder Zero Zoxx, der in der Gruppe zu derselben Zeit an seinem Hauptwerk Die Kryptischen Texte arbeitete, an dem auch Angelika Binder selbst mitwirkte. Hier gründete sie, wenngleich es zunächst nur als eine Art Scherz gemeint war, THE ZERO ZOXX CHURCH.

Hinwendung zur Kunst
In den 70er Jahren spielte sie eine große Rolle im Werdegang deutscher, schweizerischer und liechtensteinscher Künstlergruppen, beispielsweise bei der Rockband The Atheists, den Antipop-Künstlern im Grünen Haus oder der kurzlebigen Punkband Bundespunk aus Salzgitter.

Rückkehr in den Bereich Wirtschaft und Bankwesen
Anfang der 80er Jahre zog sie sich aus dem Kunstbetrieb zurück, behielt jedoch bis heute die Verwaltung des ZERO ZOXX-Literaturarchivs, der Abteilung Söderblom des Hauses Bölta, bei. Seit 1985 leitete sie nacheinander mehrere Filialstellen verschiedener Bankinstitute, unter anderem auch der Deutschen Bank. Veröffentlichte seither einige Werke zur Wirtschaftstheorie (Schwerpunkt Bankenwesen).

Werke (Auswahl)
Das Binder-Tarot (Kartendeck, 1969)
Suchet Frau Pernova (Mediale, 1976)
Auraue di visualitae (Mediale, 1976)
Mystische Seufzer (Religionskritik, 1977 - Bastei-Lübbe)
Bloß kein Punk! (Musikbuch, 1979 - Bastei-Lübbe)
Grenzrate der Substitution versus Nutzenmaximale Kombination? (Finanztheoretische Schrift, 1982 - Dt.Bank)
Pinbuster Selection (Clubzeitschrift - Hefte 2 und 4, 2002)
Jones (Rahmenhandlung zu Die Kryptischen Texte 1969/2004)
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Angelika Binder
Dieser Artikel über Angelika Binder wurde von Michael Butter verfasst.
Alle Informationen entstammen exklusiv dem Archiv Söderblom
des Hauses Bölta und neuesten Recherchen des Autors.
© 2007 by Michael Butter und ZERO ZOXX INTERNATIONAL.

Diese Seite wurde eingerichtet am 26.12.2007

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