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ERLÄUTERUNGEN ZU DAS ZEMENTBAD MIT DEM FARBKÜBEL AUF'M KOPF

Kurzbiografie Frank Bartlow

Frank Bartlow, berühmter US-Privatdetektiv (*Lansing in Michigan, USA am 1.4.1932), wurde durch den "Fall Winston Churchill" bekannt, den der seinerzeit erst achtzehnjährige junge Mann (damals noch Angestellter in einem investigativen Büro) im Jahre 1950 in maßgeblicher Weise mithalf aufzuklären. Er trug seitdem - als eine Art Markenzeichen - meist Anzüge in sattem Olivgrün mit schwarzer Krawatte zum weißen Hemd, denn einen solchen hatte er bei der Lösung jenes Falles getragen.

Bartlow war zeitweise so populär, dass DC-Comics sogar eine Geschichten mit ihm als Titelheld produzierte, z:B. die Geschichte Hat Frank Bartlow noch eine Chance? (The Sleuth in the Iron Mask - veröffentlicht in DC GANG BUSTERS Band 62 und nachgedruckt in Detective Comics Band 405). Diese von Bob Brown geschaffene Story erschien in Deutschland zu Beginn der 70er Jahre in der Reihe MV-Comix.

Ein Auftrag führte Frank Bartlow, der den Nicknamen Wolverine State Man trägt, in den frühen 50ern nach Deutschland und hielt ihn längere Zeit hier fest. Das Land gefiel ihm so gut, dass er schließlich ´59 ganz nach Deutschland (Grünwald bei München) übersiedelte. Hier bekam er jedoch nicht mehr ganz die großen Aufträge; nur ein Fall, bei dem er 1968 für einige Zeit für Rolf Kauka und den Pabel-Moewig Verlag arbeitete, brachte ihm noch einmal Schlagzeilen, welche lauteten: Ein neuer amerikanischer Slapstick-Star? (Hamburger Abendblatt) oder Farbeimer auf dem Kopf - Riesenblamage für einen Schnüffler! (BZ); bei Ermittlungen war Frank Bartlow rückwärts in eine Wanne voller frisch angerührtem Zement gefallen und bekam auch noch einen Kübel voller weißer Wandfarbe über den Kopf gekippt.

Dieser Vorfall markierte das Ende seiner Karriere als Privatdetektiv. Frank Bartlow aber war inzwischen wohlhabend genug, um dies verschmerzen zu können. Er hatte indes schon seit längerer Zeit einen Hang zu Esoterik und Magie entwickelt und hielt zur Erörterung metaphysischer Fragen ab 1968 rege Kontakte zu sehr vielen verschiedensten Esoterik-Zirkeln, Sekten, Sektenführern, Geheimlehrern, auch Philosophen, darunter Uriella (Fiat Lux), Zero Zoxx und Joseph Murphy. Bartlow blieb jedoch stets nur Suchender und hing keinem Zirkel aktiv an. Seinem Markenzeichen, dem olivgrünen Anzug (erweitert durch eine opulente goldene Krawattenspange) blieb er auch in jener Zeit und bis heute treu.

(Michael Butter 2004 / 2006)
IN THE GALLERY - ABTEILUNG 21
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